| Beispiel 1 | Reguläre Ausdrücke sind abhängig von der Goß- und Kleinschreibung. Im Fall 1 wird der spezifizierte Text gefunden, aber im Fall 2 nicht. |
|---|
| Beispiel 2 | Jedes Zeichen innerhalb eines Suchmusters ist wichtig. Auch sogenannte "Whitespace Characters" wie z.B. Leerzeichen, Tabulator, Zeilenumbrüche. |
|---|
| Beispiel 3 | Einige Zeichen haben eine ganz besondere Bedeutung. Das Zeichen ^ bezieht sich auf den Anfang einer Zeile (Fall 1) während das Dollar-Zeichen $ sich auf das Ende einer Zeile bezieht (Fall 2) |
|---|
| Beispiel 4 | Wenn ein Zeichen benutzt werden soll, welches eigentlich als Sonderzeichen vorgesehen ist, so muss es mit ein Backslash \ markiert werden. Das \ ist in diesem Fall ein sog. Escape-zeichen. Fall 1 findet nichts, da beide Zeichen Sonderzeichen sind, Fall 2 findet alle $, Fall 3 findet $ als erstes Zeichen, und Fall 4 als letzes Zeichen. Der Backslash hat ebenfalls eine besondere Bedeutung und muss, falls nach ihm gesucht werden soll ebenfalls markiert (escaped) werden, siehe (Fall 5). |
|---|
| Beispiel 5 | Der Punkt . findet ein(!) beliebiges Zeichen. |
|---|
| Beispiel 6 | Wenn ein Punkt gefunden werden soll, dann muss er mit einem sog. Escape-Zeichen, hier "\", markiert werden. |
|---|
| Beispiel 7 | Innerhalb eckiger Klammern "[]" kann eine Liste von Zeichen angegeben werden. Man spricht hier auch von einer Charakter-Klasse. Der Ausdruck erzeugt dann einen Treffer, wenn einer von diesen Zeichen gefunden wurde. Die Reihenfolge spielt keine Rolle. (Fall 3) |
|---|
| Beispiel 8 | Ein Bereich von Zeichen kann innerhalb einer Charakter-Klasse mit der [ - ] Syntax definiert werden. Fall 1 und Fall 2 sind gleichbedeutend. Verschiedene Bereiche können in einem Ausdruck definiert werden (Fall 5). |
|---|
| Beispiel 9 | Wenn vor einem Zeichenbereich ein ^ gesetzt wird, gilt das wie ein "Nicht". Das so spezifizierte Zeichen wird aus der Ergebnismenge ausgeschlossen. |
|---|
| Beispiel 10 | Alternative Zeichenfolgen (Oder-Beziehung) können in einfachen Klammern () gesetzt und mit einem | voneinander getrennt werden. |
|---|
| Beispiel 11 | Quantifizierer bestimmen wie oft ein Zeichen oder eine Zeichenfolge innerhalb eines Suchtextes vorkommen darf. Das Sternchen * (Fall 1) bedeutet null oder beliebig oft, das Pluszeichen + (Fall 2) bedeutet einmal oder beliebig oft. Das Fragezeichen ? (Fall 3) bedeutet null oder einmal. Quantifizierer werden direkt hinter dem gemeinten Zeichen gesetzt. In dem folgenden Beispiel bezieht sich der Quantifizierer also immer auf das a vor einem b. |
|---|
| Beispiel 12 | Verschiedene Beispiele für den "*" Quantifizierer |
|---|
| Beispiel 13 | Verschiedene Beispiele für den "+" Quantifizierer |
|---|
| Beispiel 14 | Verschiedene Beispiele für den "?" Quantifizierer |
|---|
| Beispiel 15 | Geschweifte Klammern ermöglichen eine exakte Angabe der Zeichenwiederholung (Quantifizierung). {m} trifft genau m mal (Fall 1), {m,n} findet mindestens m and maximal n mal (Fall 2) und {m,} findet mindestens m mal (Fall 3). |
|---|
| Beispiel 16 | Die Quantifizierer "*", "+", und "?" sind Kurzformen für bestimmte Quantifizierungen innerhalb der Klammerschreibweisen {}. Zum Beispiel ist "*" gleichbedeutend mit {0,} (Fall 1, Fall 2), "+" mit {1,} (Fall 3, Fall 4), und "?" mit {0,1} (Fall 5, Fall 6). |
|---|
| Beispiel 17 | Standardmässig erzielt jedesTeilmuster soviele Treffer, wie nur möglich. Dieses Verhalten ändert sich, wenn dem Quantifizierer ein Fragezeichen folgt. Vergleiche "*" (Fall 1) mit "*?" (Fall 2), "+" (Fall 3) mit "+?" (Fall 4), und "?" (Fall 5) mit "??" (Fall 6). |
|---|
| Beispiel 18 | \w findet ein beliebiges alphanumerisches Zeichen (inkl. "_"). In einigen Implementierungen steht diese Abkürzung nicht zur Verfügung. Hier muss die Ausdruck wie folgt in einer Charakter-Klasse beschrieben werden ("[A-z0-9_]") siehe (Fall 5). |
|---|
| Beispiel 19 | \W findet alle Nicht-Alphanummerischen-Zeichen (außer "_" ). Vergleiche Fall 1 mit Fall 2. Diese Kurzform ist identisch mit dem Ausdruck "[^A-z0-9_]". |
|---|
| Beispiel 20 | \s findet alle Leerraumzeichen: Leerzeichen, Zeilenumbruch und Tabulator. \S findet alle Nicht-Leerraumzeichen. |
|---|
| Beispiel 21 | \d findet alle Zahlen und \D alles andere. Vergleiche Fall 1 and Fall 2. Benutze "[0-9]" falls die gewählte Programmiersprache diese Abkürzung nicht unterstützt, siehe (Fall 3). |
|---|
| Beispiel 22 | \b findet eine Wortbegrenzung. Eine Wortbegrenzung liegt zwischen zwei Zeichen, wobei das eine über \w und das andere \W zu identifizieren wäre. |
|---|
| Beispiel 23 | \B findet alles, was nicht zu einer Wortbegrenzung gehört. Eine Wortbegrenzung (\b) liegt zwischen zwei Zeichen, wobei das eine über \w und das andere \W zu identifizieren wäre. |
|---|
| Beispiel 24 | \A selektiert vom Anfang der Zeichenkette an. Die Abkürzung ist Vergleichbar mit ^ (innerhalb einer Charakter-Klasse), aber ^ erzeugt auch Treffer nach einem Zeilenumbruch. Genauso wie \Z, welches ausgehend vom Ende einer Zeichenkette die Ergbnisse findet. \Z wiederum ist Vergleichbar mit $, aber $ wird auch bei jedem Zeilenumbruch 'aktiv'. |
|---|
| Beispiel 25 | (?=<Muster>) schaut Voraus, ob das Muster existiert, aber bezieht es nicht in das Suchergebniss mit ein. |
|---|
| Beispiel 26 | (?!<Muster>) schaut Voraus, ob das Muster existiert. Wenn es vorkommt, wird ein Treffer unterdrückt. |
|---|